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Terrassenholz & Holzterrassen

Wir bieten exklusive und vor allem nachhaltig-einsetzbare Terrassenholz-Arten in Dauerhaftigkeitsklasse 1 für den privaten wie auch gewerblichen Aussenbereich. Ein Augenmerk liegt dabei auf ästhetisch ansprechende Lösungen, weshalb wir Terrassenhölzer auch mit nicht sichtbarer Befestigung (PAWADEC)anbieten.

Die Parkettachse setzt auf Erfahrung und Innovation, langbewährte Hölzer und Systemlösungen, auf klassische Oberflächen und neueste Technologien - etwa im Einsatz von High-Solid Terrassenölen. Auf diesen Seiten einige Hinweise zum Thema Terrassenholz und Holzterrassen.

NEU: Die Parkettachse beteiligt sich als einziges Wiener Parkettunternehmen am Forschungsprojekt zum Langzeitverhalten von Terrassenholz der Holzforschung Austria und der BOKU Wien. Die heuer begonnene Forschungsstudie ist die umfangreichste bisher durchgeführte zum Thema und wertet neben technischen Kennzahlen auch Daten zur Kundenakzeptanz aus.

Unsere Empfehlung für Ihre Holzterrasse

  • Premium-Holzarten in Dauerhaftigkeitsklasse 1 nach EN 350/2
  • formstabile Holzarten mit geringem Quell- und Schwundverhalten
  • Holzarten mit hohem Fettgehalt wählen, diese splittern weniger
  • feingeschliffene Oberfläche, keine geriffelte - diese neigt zum Schiefern
  • geschliffene Oberfläche ist einfacher zu pflegen + kann abgeschliffen werden
  • verwenden Sie nur gut abgelagerte, technisch getrocknete Hölzer
  • ästhetischer Mehrwert durch "unsichtbare" Montage mit Systemklammern
  • Verwendung von PREMIUM - Sortierungen = astrein, splintfrei, farbkompakt
  • stirnseitige Nut/Feder-Verbindung für erhöhte Stabilität an Dielenenden
  • Unterkonstruktion muss mindestens so dauerhaft wie die Dielen sein
  • bauen Sie Terrassenlager ein, das erhöht die Dauerhaftigkeit wesentlich

Unser Know-How ist Ihr Vorsprung

  • durchdachte Komplettlösungen für eine lange Lebensdauer
  • kluge Systemkomponenten - auch für Selbstverlegung geeignet
  • ausschliessliche Verwendung von Premium Terrassenhölzern
  • ästhetischer Mehrwert durch Befestigung ohne Sichtschrauben
  • einfach zu pflegen + mehrfach renovierbar = lange Zufriedenheit
  • wohnfertige Oberfläche durch feingeschliffene Oberfläche (K150)
  • Montage vom Profi im Großraum Wien und im gesamten Bundesgebiet

Warum eine Terrasse aus Holz?

Was für den Innenbereich gilt, hat auch im Außenbereich seine Berechtigung. Holz fühlt sich warm an und bietet eine behagliche Oberfläche beim Barfußgehen. Im Unterschied zu Naturstein oder keramischen Belägen kann man auf Holz auch noch im Hochsommer darübergehen. Das liegt daran, weil Holz meist nicht so dicht wie Fliesen, Betonplatten und viele Natursteine ist.

Welche Holzart soll ich wählen?

Für eine gute Entscheidung bei der Wahl Ihres Terrassenholzes sind 4 Faktoren ausschlaggebend. Terrassenholz sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

  • hohe Dauerhaftigkeit (Klasse 1 nach EN-Norm 350/2)
  • geringes Quell- und Schwundverhalten (es soll wenig "arbeiten")
  • hoher Eigenfettanteil - je fettiger, desto weniger splittert das Holz
  • Terrassenholz muss behutsam abgelagert und kammergetrocknet werden

Folgende Hölzer erfüllen diese Eigenschaften: Cumaru Braun, Cumaru Rot, Doussie, Tigerwood, Brillantnuss und Ipe. Für welches Holz Sie sich dann innerhalb dieser Holzgruppe entscheiden, ist eine optisch-ästhetische Frage.

Terrassenholz glatt oder geriffelt?

Die Wahl der Oberfläche ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Frage der Pflege und der Sicherheit. Geriffelte Oberflächen, bei denen die Oberfläche ja aufgefräst wird, neigen im Unterschied zur glatt-geschlossenen Oberfläche viel eher zum Splittern. Und sobald Hartholz splittert, kann man nicht mehr Barfuß darübergehen (Schiefer). Zudem lässt sich die glatte Oberfläche einfacher reinigen (auch mit Hochruckreiniger) und ist im Unterschied zur geriffelten auch renovierbar, da man den Boden mehrfach abschleifen kann. Der Anti-Slip-Effekt (Rutschhemmung) ist sowohl bei geriffelter als bei geschliffener Oberfläche gegeben. Tipp: Testen Sie bei uns alle Oberflächen selbst!

Befestigung sichtbar oder unsichtbar?

Bei formstabilen Hölzern wie Cumaru, Doussie, Ipe-Lapacho, Sucupira ist das eine ästhetische Frage. Bei weniger formstabilen Hölzern oder Hölzern die nicht kammergetrocknet sind empfehlen wir die Sichtverschraubung. Ästhetisch anspruchsvoller ist die Klammermontage, da das Holz nur so vollständig in den Vordergrund tritt. Unser PAWADEC Klammersystem wird zudem in Terrassenhölzern in Premium-Sortierung verlegt, also astrein, splintfrei und farbharmonisch. Tipp: Sehen Sie sich den Unterschied zu konventioneller Handelsware bei uns in der Galerie!

Blockverband oder Endlosverband?

Fixlängen und damit Blockverbände haben aufgrund ihrer oft übergroßen Längen (bis 6 Meter) den Nachteil, dass sich die einzelnen Bretter leichter verdrehen. Bei Systemdielen wird das Terrassenholz in gemischten Längen mit stirnseitiger Nut/Federverbindung geliefert - und das auch nur in maximalen Längen bis ca. 3 Meter. Durch die Verlegung im italienischen Endlosverband im unregelmäßigen Stirnversatz entstehen zudem keine Symmetrien und das Terrassenholz wirkt auf der Fläche kompakter und großzügiger im Verlauf als der früher übliche Blockverband. Angenehmer Nebeneffekt: Es fällt dabei oft weniger Verschnitt an!

Wie trocken oder feucht darf Terrassenholz sein?

Terrassenhölzer werden im Handel oft nur luftgetrocknet angeboten. Bei Direktimporten und Container-Terrassenholz ist das mitunter sogar die Regel. Wenn so ein Holz dann in unseren Breitengraden im exponierten Bereich verlegt wird, wird es im Hochsommer einen starken Schwund bis hin zu Rissen zeigen. Hochwertiges Premium-Terrassenholz erkennen Sie dadurch, dass das Holz gut und lange abgelagert und danach schonend kammergetrocknet wurde. Und zwar so weit, damit es im Sommer gut der Sonne standhält und im Winter der Nässe.

Arbeitet Holz im Außenbereich?

Holz "arbeitet" und "lebt", auch und besonders im Außenbereich, denn Holz gleicht sich immer der Umgebungsfeuchte an. Wenn es regnet und nass ist, nimmt Holz Feuchtigkeit auf und quillt. Wenn es heiß und trocken ist, gibt Holz Feuchtigkeit ab und schwindet. Dabei kommt es nicht nur zu Volumensvergrößerung des Holzes, sondern mitunter auch zu leichten Schüsselungen. Das ist ein holztechnischer Vorgang, der bei Anwendung im Außenbereich akzeptiert werden muss. Vermindern kann man diese Holzeigenschaften einserseits durch behutsame Auswahl und Trocknung des Rohholzes, andererseits durch einen durchdachten Gesamtaufbau der Terrassenkonstruktion, der Feuchtigkeit möglichst rasch wieder von der Terrasse bringt. Fragen Sie unsere Terrassenprofis!

Wie verändert sich meine Terrasse aus Holz?

Jedes Holz im Außenbereich vergraut, ausnahmslos. Neben dem Vergrauen des Holzes kommt es auch zu einer haptischen Veränderung, weshalb Terrassenholz durch Bewitterung immer anders aussieht als Holz im Innenbereich. Wenn durch Sonne und vor allem Regen das Terrassenöl ausgewaschen wird, wird das Holz stumpfer und leichter schmutzanfällig. Es empfiehlt sich deshalb eine regelmäßige Pflege mit Öl (mindestens 2 Mal im Jahr, vor und nach dem Winter, bei Bedarf öfter). Neben dem Vergrauen kommt es auch zu oberflächigen Haarrissen, die holztechnsich unvermeidbar sind und zwar kein Problem darstellen, optisch aber akzeptiert werden müssen.

Muss ich meine Holzterrasse nachölen?

Jede unserer Holzterrassen muss unmittelbar nach der Verlegung und dann immer wieder in regelmäßigen Abständen geölt werden. Dies nicht nur aus optischen Gründen, sondern auch aus technischen. Terrassenholz kann dann weniger Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, das Quell- und Schwundverhalten wird minimiert und das Holz "arbeitet" so erheblich weniger. Gepflegtes, geöltes Terrassenholz bleibt daher insgesamt formstabiler als nicht geöltes Terrassenholz. Wir empfehlen einen Ölauftrag mindestens 2 mal im Jahr - einmal vor und einmal nach dem Winter. Zusätzlich kann natürlich je nach Bedarf und Anspruch nachgeölt werden. Tipp: Fragen Sie uns nach unserem günstigen Pflegeservice!

Bangkirai als Terrassenholz zu empfehlen?

Das Modeholz Bangkirai (auch: Bankirai, Bangirai), das eigentlich eine Gattungsbezeichnung und keine Holzart ist, ist entgegen landläufiger Meinung nur in Dauerhaftigkeitsklassen 2 - 3 (Yellow Balau: 2) erhältlich. Es besitzt ein verhältnismäßig hohes Quell- und Schwundverhalten und neigt zum Verdrehen, Verziehen und Auswaschen der Gerbstoffe. Zudem sind seit etwa 3 Jahren kaum mehr hochwertige Fertigungen am Weltmarkt erhältlich. Vor allem ist die Trocknung oft unzureichend.

Massaranduba eine gute Alternative zu Bangkirai?

Für Massaranduba gilt grundsätzlich das gleiche wie für Bangkirai, nur dass Massaranduba über ein noch höheres Quell- und Schwundverhalten verfügt. Die Inhaltsstoffe sind bei Massaranduba besonders agressiv, Feinstaub verursacht Nasenbluten. Keine Empfehlung!

Ist Garapa (Molaris) das neue Bangkirai?

Terrassenholz Garapa (auch: Molaris), ein klassisches Baumarkt-Holz, ist wie Bangkirai in Dauerhaftigkeitsklasse 2 - 3 erhältlich, verfügt über ein mäßiges bis befriedigendes Quell- und Schwundverhalten und vergraut - verglichen mit anderen Hölzern im bewitterten Aussenbereich - sehr rasch (wird gelegentlich bereits mit Grauschleier angeliefert). Tipp: Wenn Sie ein helles Holz suchen, nehmen Sie eine braune Cumaru. Diese hat einen ähnlich hellen Farbton, ist eine Dauerhaftigkeitsklasse besser (1) und verfügt über eine höhere Formstabilität.

Ist Bambus ein hochwertiges Terrassenholz?

Im Unterschied zu echtem Terrassenholz handelt es sich bei Bambus um einen zusammengesetzten Faserwerkstoff. Die Erfahrungswerte mit Bambus im Aussenbereich (in Europa ca 10 Jahre) sind bislang nicht zufriedenstellend, weshalb Bambus von uns nicht als Terrassenholz angeboten wird. Mitunter werden von Sachverständigen folgende Punkte hervorgehoben: Die nach einiger Zeit auftretende Sprödigkeit des Rohstoffes (was mitunter Schiefer und Splitter verursacht) und der hohe Anteil an Klebemitteln (bis zu 12%, meist Phenol-Formaldehydharze wie Catalin, Prestofol, Supraplast u.a.), der für die Produktion von Bambus Terrassenholz notwendig ist. Solange Bambus-Terrassenholz nur als asiatische Importware (=Containerprodukt) und nicht aus europäischen Qualitäts-Produktionen gefertigt wird, raten wir vom Einsatz ab. Gegebenenfalls Terrassen zeigen lassen, die länger als 5 Jahre im bewitterten Außenbereich liegen.

WPC eine Alternative zu echtem Terrassenholz?

WPC bedeutet "Wood Plastic Composit", der Werkstoff besteht also zu unterschiedlichen Teilen aus einem Gemisch aus Kunststoff und Zellulose. Als problematisch haben sich dabei WPC Dielen mit Hohlkammerprofilen gezeigt, die mitunter stark zum Verzug neigen. Vergraut aufgrund des Zellulose-Anteils wie jedes Holz im Außenbereich, splittert aber kaum bis gar nicht.

Thermoholz als Terrassenholz?

Thermisch modifiziertes Holz ("Thermoholz"), vornehmlich Esche, Buche oder Kiefer, wird hier hitzebehandelt um eine höhere Dauerhaftigkeit (1-3) zu erzielen. Das Holz wird durch zunehmenden Hitzebehandlung zwar deutlich stabiler, mit zunehmeder Hitzbehandlung aber auch leichter und spröder. Es ist nicht für konstruktive Bauteile geeignet. Thermisches Holz ist spröder als mehr fettiges Holz wie etwa Cumaru oder Brillantnuss, was mitunter das Barfußgehen (Schiefer/Splitter) erschweren kann. Aufgrund des hohen Energiebedarfs bei der Herstellung keine (!) ökologische Alternative zu zertifizierten (!) Exotenhölzern.